Supernovaüberreste

Supernovaüberreste sind im Gegensatz zu planetarischen Nebeln ausgedehnte, strukturlose Nebel, die nur schwer zu beobachten sind. Der kompakte M 1 im Krebs gehört zu den hellsten Exemplaren.
Supernovaüberreste sind im Gegensatz zu planetarischen Nebeln ausgedehnte, strukturlose Nebel, die nur schwer zu beobachten sind. Der kompakte M 1 im Krebs gehört zu den hellsten Exemplaren.

Wenn deutlich massereichere Sterne als unsere Sonne sterben, explodieren sie in einer Supernova. Supernovaüberreste sind die Gasschwaden, die nach so einer Explosion durch das Weltall treiben und durch den im Zentrum verbliebenen Pulsar zum Leuchten angeregt werden. Nur wenige Supernovaüberreste sind an unserem Himmel einigermaßen deutlich zu erkennen.

Der Crab-Nebel oder Krebs-Nebel M 1 im Stier geht auf eine Supernova im Jahr 1054 zurück und wird sich in etwa 50 000 Jahren so weit von seinem Ursprung entfernt haben, dass er nicht mehr zum Leuchten angeregt werden kann. Damit wird er schon in recht naher Zukunft unsichtbar werden. Im Fernglas ist von ihm nur ein kleines, enttäuschend strukturloses Nebelscheibchen zu erkennen. Auch der Schleiernebel im Schwan ist kein einfaches Objekt, obwohl er als etwa ein Grad lange Sichel erscheint.