{"id":395,"date":"2014-04-13T16:26:19","date_gmt":"2014-04-13T14:26:19","guid":{"rendered":"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=395"},"modified":"2014-04-17T10:17:50","modified_gmt":"2014-04-17T08:17:50","slug":"zwillinge","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=395","title":{"rendered":"Zwillinge"},"content":{"rendered":"<p>Die Zwillinge Castor und Pollux aus der griechischen Mythologie standen Pate f\u00fcr dieses Sternbild, auch seine beiden hellsten Sterne sind nach diesem Zwillingspaar benannt. Castor (\u03b1 Geminorum) ist ein nur 51 Lichtjahre entfernter Sechsfachstern und mit insgesamt 1,6<sup>m<\/sup> etwas dunkler als der 1,2<sup>m<\/sup> helle und 33,7 Lichtjahre entfernte Pollux (\u03b2\u00a0Geminorum). In der unteren H\u00e4lfte des Sternbildes zeigen die beiden r\u00f6tlichen Sterne \u03b7 und \u03bc einen sch\u00f6nen Farbkontrast zu dem bl\u00e4ulichwei\u00dfen \u03b3 Geminorum.<\/p>\n<p>In den Zwillingen wurden gleich zwei Planeten unseres Sonnensystems entdeckt: Uranus wurde 1781 in der N\u00e4he von \u03b7 erstmals beobachtet, und Pluto 1930 in der Umgebung von \u03b4.<\/p>\n<p>Im Zentrum des Sternbildes befindet sich mit <strong><em>\u03b6 Geminorum<\/em><\/strong> einer der hellsten Ver\u00e4nderlichen vom Cepheiden-Typ. Seine Helligkeit schwankt innerhalb von 10,15 Tagen zwischen 3,6 und 4,2<sup>m<\/sup>. Seine Periodendauer ist aber nicht ganz konstant, sondern nimmt in jedem Jahr um 3,6 Sekunden ab. 1200 Lichtjahre trennen uns von ihm.<\/p>\n<p>Warum die Helligkeit von <strong><em>BU Geminorum<\/em><\/strong> unregelm\u00e4\u00dfig zwischen 5,7 und 7,5<sup>m<\/sup> schwankt, ist noch unbekannt. Seine Helligkeit \u00e4ndert sich nur langsam \u2013 vielleicht wird er deshalb trotz seiner unregelm\u00e4\u00dfigen Lichtkurve manchmal als Bedeckungsver\u00e4nderlicher klassifiziert. Die Entfernung des Sterns ist unbekannt.<\/p>\n<p><strong><em>M35<\/em><\/strong> ist leicht 2,5 Grad nordwestlich von \u03b7\u00a0Geminorum zu finden. Nur etwa ein halbes Dutzend Sterne kann mit dem Fernglas aufgel\u00f6st werden, die \u00fcbrigen Sterne verschwimmen zu einem Nebel. Der offene Sternhaufen hat einen Durchmesser von etwa 40 Lichtjahren, aus einer Entfernung von 2600 Lichtjahren erscheint er etwa vollmondgro\u00df.<\/p>\n<p><strong><em>NGC 2392<\/em><\/strong> geh\u00f6rt zu den entferntesten offenen Sternhaufen, die bekannt sind: 14\u2009000 Lichtjahre trennen uns von ihm. Mit einer Helligkeit von nur 8,6<sup>m<\/sup> und einem Durchmesser von f\u00fcnf Bogenminuten bleibt er allerdings etwas gr\u00f6\u00dferen Ferngl\u00e4sern vorbehalten. Der recht alte Sternhaufen befindet sich nahe der Randregion unserer Galaxis und ist nur deshalb zu erkennen, weil sein Licht kaum durch interstellare Staubwolken ged\u00e4mpft wird. Er entstand vor mindestens 800 Millionen Jahren, gelegentlich findet man sogar eine Altersangabe von zwei Milliarden Jahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zwillinge Castor und Pollux aus der griechischen Mythologie standen Pate f\u00fcr dieses Sternbild, auch seine beiden hellsten Sterne sind nach diesem Zwillingspaar benannt. Castor (\u03b1 Geminorum) ist ein nur 51 Lichtjahre entfernter Sechsfachstern und mit insgesamt 1,6m etwas dunkler als der 1,2m helle und 33,7 Lichtjahre entfernte Pollux (\u03b2\u00a0Geminorum). 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