{"id":326,"date":"2014-04-13T15:14:36","date_gmt":"2014-04-13T13:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=326"},"modified":"2014-04-17T10:15:59","modified_gmt":"2014-04-17T08:15:59","slug":"schild","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=326","title":{"rendered":"Schild"},"content":{"rendered":"<p>Das f\u00fcnftkleinste Sternbild wurde 1690 als \u201eSchild des Sobieski\u201c eingef\u00fchrt und erinnert an den polnischen K\u00f6nig Johann III Sobieski, der den Vormarsch der T\u00fcrken auf Wien stoppte. Heute ist das eher unauff\u00e4llige Sternbild vor allem f\u00fcr seine pr\u00e4chtigen Sternwolken bekannt. Die Schild- oder Scutumwolke ist die hellste Sternwolke der Milchstra\u00dfe au\u00dferhalb des Sch\u00fctzen. Sie wird durch die Gro\u00dfe Teilung der Milchstra\u00dfe eingeschnitten und gelegentlich als \u201eJuwel der Milchstra\u00dfe\u201c bezeichnet. Eine weitere gro\u00dfe Sternwolke befindet sich im S\u00fcdwesten des Sternbildes. Achten Sie auch auf die Sternstrukturen in dieser Gegend!<\/p>\n<figure id=\"attachment_327\" aria-describedby=\"caption-attachment-327\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/M11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-327\" alt=\"Der Wildentenhaufen M11 ist ein sehr kompakter Sternhaufen im Sternbild Schild. \" src=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/M11.jpg\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/M11.jpg 400w, http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/M11-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-327\" class=\"wp-caption-text\">Der Wildentenhaufen M11 ist ein sehr kompakter Sternhaufen im Sternbild Schild.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Obwohl der <strong><em>Wildentenhaufen M11<\/em><\/strong> zu den bekannteren offenen Sternhaufen geh\u00f6rt, bleibt er im Fernglas nur ein 12 Bogenminuten gro\u00dfer Nebelfleck, in dem ein einzelner Stern achter Gr\u00f6\u00dfe zu erkennen ist. Die \u00fcbrigen 500 Sterne des 6200 Lichtjahre entfernten Haufens sind zu lichtschwach und zu dicht beieinander, um im Fernglas aufgel\u00f6st zu werden. Der sehr kompakte, rund 20 Lichtjahre durchmessende Sternhaufen erinnert daher eher an einen Kugelsternhaufen. Mit 2,4 Sternen pro Kubiklichtjahr ist er auch \u00e4hnlich dicht wie ein Kugelsternhaufen. M\u200911 entstand vor 220 Millionen Jahren und ist mit einer Helligkeit von 5,8<sup>m<\/sup> unter idealen Bedingungen hell genug f\u00fcr das blo\u00dfe Auge. Der Sternhaufen befindet sich am Nordrand der Schildwolke, daher verdient auch seine Umgebung einen n\u00e4heren Blick. Als dunkle, sternarme Regionen k\u00f6nnen Sie hier auch mehrere Dunkelnebel finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das f\u00fcnftkleinste Sternbild wurde 1690 als \u201eSchild des Sobieski\u201c eingef\u00fchrt und erinnert an den polnischen K\u00f6nig Johann III Sobieski, der den Vormarsch der T\u00fcrken auf Wien stoppte. 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