{"id":24,"date":"2014-04-13T11:56:35","date_gmt":"2014-04-13T09:56:35","guid":{"rendered":"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=24"},"modified":"2014-04-23T20:54:19","modified_gmt":"2014-04-23T18:54:19","slug":"warum-ein-fernglas","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=24","title":{"rendered":"Warum ein Fernglas?"},"content":{"rendered":"<p>Zu den Fragen, die Einsteiger in die Astronomie am h\u00e4ufigsten stellen, geh\u00f6rt: &#8222;Welches Teleskop soll ich mir kaufen?&#8220; Zumindest auf Volksternwarten lautet die Antwort fast immer: &#8222;Haben Sie eigentlich schon ein Fernglas?&#8220;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25\" aria-describedby=\"caption-attachment-25\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglas_und_Teleskop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-25\" src=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglas_und_Teleskop.jpg\" alt=\"Teleskop und Fernglas stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern erg\u00e4nzen sich ideal.\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglas_und_Teleskop.jpg 400w, http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglas_und_Teleskop-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-25\" class=\"wp-caption-text\">Teleskop und Fernglas stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern erg\u00e4nzen sich ideal.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Obwohl Ferngl\u00e4ser g\u00fcnstig und weit verbreitet sind, denken nur wenige Laien daran, mit ihnen auch in den Himmel zu sehen. Stattdessen sind die meisten auf ein m\u00f6glichst gro\u00dfes Teleskop fixiert \u2013 und erwarten von diesen teuren Ger\u00e4ten dann auch wahre Wunder. Der Blick durch das Teleskop soll mindestens so sch\u00f6ne Einblicke in das Universum gew\u00e4hren wie die Hochglanzfotos, die wir aus Astrozeitungen und Bildb\u00e4nden kennen. Allerdings sind diese Bilder das Ergebnis von Langzeitbelichtungen, die sich zum Teil \u00fcber mehrere Stunden hinzogen und mit einer Ausr\u00fcstung entstanden, die oft im f\u00fcnfstelligen Eurobereich liegt. Das Auge kann jedoch nur etwa eine zwanzigstel Sekunde lang Licht sammeln. Auch in den gr\u00f6\u00dften Teleskopen ist es daher fast unm\u00f6glich, Farben zu sehen. Um so gr\u00f6\u00dfer ist dann die Entt\u00e4uschung beim ersten Blick durch ein Teleskop \u2013 selbst die Paradeobjekte, die erfahrene Beobachter als auff\u00e4llig und detailreich empfinden, sind f\u00fcr Anf\u00e4nger in der Regel nur schwache Nebelflecken. Beobachten ist jedoch eine Kunst, die man erst im Lauf der Zeit erlernt \u2013 \u00dcbung macht den Meister. Wenn der erste Blick dann noch durch ein billiges Kaufhausteleskop mit einer wackligen Montierung f\u00e4llt, das bei h\u00f6chster Vergr\u00f6\u00dferung ein fast schwarzes Bild zeigt, wandert das Ger\u00e4t meist sehr schnell auf den Dachboden. Aber auch erstklassige und entsprechend teure Teleskope, die vielleicht sogar eine Computersteuerung besitzen, sind nicht unbedingt ideal f\u00fcr Anf\u00e4nger. Auch in diesen Ger\u00e4ten sind viele Objekte alles andere als auff\u00e4llig, selbst wenn das Teleskop sie fehlerfrei anf\u00e4hrt. Falls Sie sich ganz auf den Computer verlassen und nicht wissen, wo was am Himmel ist, k\u00f6nnen Sie nur schwer nachvollziehen, ob Sie wirklich das gew\u00fcnschte Objekt im Bildfeld haben \u2013 oder ob es sich gerade au\u00dferhalb des recht kleinen Gesichtsfeldes befindet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26\" aria-describedby=\"caption-attachment-26\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Komet-Neat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-26\" src=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Komet-Neat.jpg\" alt=\"Die meisten Kometen sind unauff\u00e4llige, aber ausgedehnte Objekte, die am besten im Fernglas wirken \u2013 hier der Komet Neat (C\/2001 Q4) am 19. Mai 2004.\" width=\"400\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Komet-Neat.jpg 400w, http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Komet-Neat-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-26\" class=\"wp-caption-text\">Die meisten Kometen sind unauff\u00e4llige, aber ausgedehnte Objekte, die am besten im Fernglas wirken \u2013 hier der Komet Neat (C\/2001 Q4) am 19. Mai 2004.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das kleine Gesichtsfeld ist der gr\u00f6\u00dfte Nachteil vieler Teleskope: Einige der sch\u00f6nsten Objekte \u2013 sei es unsere Nachbargalaxie (der ber\u00fchmte Andromedanebel M31), ein pr\u00e4chtiger Sternhaufen wie die Plejaden, ein Gasnebel wie der Nordamerikanebel oder auch ein heller Komet \u2013 sind einfach zu ausgedehnt, um in einem Teleskop vollst\u00e4ndig sichtbar zu sein. Wenn Sie dann noch den Fehler machen, hoch zu vergr\u00f6\u00dfern, werden sie vollkommen unbeobachtbar: durch die hohe Vergr\u00f6\u00dferung wird das Bild wieder dunkler, und der gro\u00dfe Vorteil des Teleskopes \u2013 seine M\u00f6glichkeit, mehr Licht zu sammeln als das blo\u00dfe Auge \u2013 geht verloren. Daher wird bei Teleskopen h\u00e4ufig nur mit geringer Vergr\u00f6\u00dferung gearbeitet, was au\u00dferdem die Bildfehler reduziert. Dazu z\u00e4hlen Abbildungsfehler der Optik, aber zum Beispiel auch die St\u00f6rungen in der Atmosph\u00e4re, die f\u00fcr das Funkeln der Sterne verantwortlich sind. Diese Luftunruhe wird ebenfalls mitvergr\u00f6\u00dfert, sodass in schlechten N\u00e4chten die Sterne bei hoher Vergr\u00f6\u00dferung wild durch das Gesichtsfeld springen.<\/p>\n<p>Um das Potential eines Teleskops wirklich ausnutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Sie sich nicht nur etwas am Himmel auskennen, sondern auch ein wenig \u00fcber die Eigenheiten des jeweiligen Ger\u00e4tes wissen. Mit vielen verschiedenen Zubeh\u00f6rteilen k\u00f6nnen Sie nicht nur Leistungsf\u00e4higkeit des Ger\u00e4ts, sondern auch die Kosten extrem steigern \u2013 was dabei sein Geld wert ist, offenbart sich meist erst im direkten Vergleich.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil eines Teleskopes ist aber seine Gr\u00f6\u00dfe: Ein gutes Teleskop verteilt sich leicht auf drei gro\u00dfe Kisten (jeweils eine f\u00fcr Teleskop, Montierung und Stativ) sowie einen Koffer f\u00fcr Okulare und Zubeh\u00f6rteile. Das alles muss erst einmal an den Beobachtungsort gelangen.<\/p>\n<p>Ein Fernglas mit Stativ k\u00f6nnen Sie dagegen leicht alleine tragen oder st\u00e4ndig im Auto aufbewahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_27\" aria-describedby=\"caption-attachment-27\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mondfinsternis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-27\" src=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mondfinsternis.jpg\" alt=\"Eine Mondfinsternis kann man bereits mit blo\u00dfem Auge leicht verfolgen, im Fernglas lassen sich mehr Details erkennen.\" width=\"400\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mondfinsternis.jpg 400w, http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Mondfinsternis-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-27\" class=\"wp-caption-text\">Eine Mondfinsternis kann man bereits mit blo\u00dfem Auge leicht verfolgen, im Fernglas lassen sich mehr Details erkennen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein gutes Fernglas hat daher nicht nur f\u00fcr den Einsteiger viele Vorteile, sondern ist auch bei Profis beliebt.<\/p>\n<ul>\n<li>Gerade f\u00fcr den Einsteiger ist der Preis nat\u00fcrlich nicht zu vernachl\u00e4ssigen: Ein gutes Einsteigerfernglas ist bereits f\u00fcr deutlich unter 200 Euro zu erhalten, und der Gebrauchtmarkt bietet noch deutlich g\u00fcnstigere Angebote an, die keineswegs schlechter sein m\u00fcssen als ein Neuger\u00e4t.<\/li>\n<li>Ein Fernglas arbeitet immer etwa mit der Optimalvergr\u00f6\u00dferung des Ger\u00e4tes. Bei einem g\u00e4ngigen Fernglas ist das Lichtb\u00fcndel, das das Okular verl\u00e4sst, etwa vier bis sieben Millimeter dick \u2013 also so gro\u00df wie die \u00d6ffnung ihrer Pupille. Dadurch geht kein Licht verloren, das nur die Iris Ihres Auges beleuchten w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Sie beobachten mit beiden Augen, bekommen also f\u00fcr das selbe Geld zwei Teleskope. Das erm\u00f6glicht nicht nur entspannteres Sehen, sondern Sie nehmen auch wirklich mehr wahr als mit ein\u00e4ugigem Sehen.<\/li>\n<li>Es ist transportabel. Viele Beobachtungsn\u00e4chte sind schon daran gescheitert, dass das vorhandene Teleskop zu gro\u00df und unhandlich war, um es zu benutzen. Ein Fernglas k\u00f6nnen Sie selbst mit einem passenden Stativ noch bequem alleine tragen und auch jederzeit zum Beispiel im Auto aufbewahren.<\/li>\n<li>Ein Feldstecher hat ein gro\u00dfes Gesichtsfeld. Dadurch wird die Orientierung am Himmel ungemein erleichtert. Au\u00dferdem ist das die beste Methode, um den Himmel kennenzulernen. Viele Objekte sind au\u00dferdem erst mit einem gro\u00dfem Gesichtsfeld \u00fcberhaupt zu beobachten.<\/li>\n<li>Ein Fernglas liefert ein aufrechtes Bild, kann also auch f\u00fcr normale Naturbeobachtungen eingesetzt werden \u2013 sei es im Urlaub oder falls Sie feststellen, dass die Astronomie doch nicht das richtige Hobby ist.<\/li>\n<li>Die Technik ist pflegeleicht: Auch ein einfaches Teleskop ist ein Pr\u00e4zisionsinstrument, das \u2013 vor allem bei Spiegelteleskopen \u2013 regelm\u00e4\u00dfig gewartet und justiert werden muss. Computergesteuerte Go-To-Teleskope erleichtern oft nur vordergr\u00fcndig das Beobachten, die Technik dahinter bereitet h\u00e4ufig mehr Probleme, als sie letztlich l\u00f6st. Auch praktisch wartungsfreie Linsenteleskope haben ihre T\u00fccken \u2013 sie erm\u00f6glichen den Einsatz von durchaus sinnvollen Zusatzger\u00e4ten, sodass man ein Verm\u00f6gen in Okulare und Filter investieren kann. Mit einem Fernglas, einem Stativ und dem passenden Adapter haben Sie in der Regel alles, n\u00f6tige \u2013 viel mehr Zubeh\u00f6r l\u00e4sst sich allerdings auch nicht einsetzen. Nur bei wenigen, eher hochpreisigen Ger\u00e4ten gibt es Nebelfilter, die zum Teil sogar einschwenkbar sind. Die Schutzfilter f\u00fcr die Sonnenbeobachtung k\u00f6nnen Sie bei Bedarf leicht selbst herstellen, ohne viel Geld zu investieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht nur aus diesen Gr\u00fcnden wissen auch erfahrene Amateurastronomen das Fernglas durchaus zu sch\u00e4tzen \u2013 das Vorurteil &#8222;nur ein Fernglas&#8220; trifft also keineswegs zu.<\/p>\n<figure id=\"attachment_28\" aria-describedby=\"caption-attachment-28\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglaeser_DSC_0608.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28\" src=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglaeser_DSC_0608.jpg\" alt=\"Verschiedene Fernglastypen: Liegend zwei Porro-Gro\u00dfferngl\u00e4ser (16x70 und 25x100) mit amerikanischem Geh\u00e4use, links stehend ein 15x70 mit deutschem Geh\u00e4use. Hinten in der Mitte kleinere Ger\u00e4te mit Porro- (stehend) und Dachkantprismen, die sowohl f\u00fcr die Himmels- als auch die Erdbeobachtung geeignet sind. Die Ferngl\u00e4ser vorne rechts sind f\u00fcr die Astronomie zu klein.\" width=\"400\" height=\"266\" srcset=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglaeser_DSC_0608.jpg 400w, http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Fernglaeser_DSC_0608-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-28\" class=\"wp-caption-text\">Verschiedene Fernglastypen: Liegend zwei Porro-Gro\u00dfferngl\u00e4ser (16&#215;70 und 25&#215;100) mit amerikanischem Geh\u00e4use, links stehend ein 15&#215;70 mit deutschem Geh\u00e4use. Hinten in der Mitte kleinere Ger\u00e4te mit Porro- (stehend) und Dachkantprismen, die sowohl f\u00fcr die Himmels- als auch die Erdbeobachtung geeignet sind. Die Ferngl\u00e4ser vorne rechts sind f\u00fcr die Astronomie zu klein.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nat\u00fcrlich haben beide Ger\u00e4te ihre eigenen Einsatzgebiete \u2013 ein Fernglas ist f\u00fcr die Beobachtung von engen Doppelsternen, Planeten oder lichtschwachen Objekten ungeeignet, ebenso wie ein Teleskop nur bedingt f\u00fcr Kometen, gro\u00dfe Sternhaufen und den schnellen Blick an den Himmel geeignet ist. Trotzdem erg\u00e4nzen sich die beiden, statt miteinander in Konkurrenz zu stehen. Und trotz all der imposanten gro\u00dfen Teleskope, die mittlerweile auch im Amateurbereich zu finden sind, darf man eines nicht vergessen: Galileo Galilei hatte mit weit schlechteren Optiken gearbeitet, als sie heute selbst in den billigsten Ferngl\u00e4sern und Teleskopen verwendet werden. Trotzdem konnte er das Weltbild ver\u00e4ndern. Tycho Brahe, dessen genaue Beobachtungen die Daten f\u00fcr Nicolaus Kopernikus&#8216; Theorie unseres modernen heliozentrischen Weltbildes lieferten, beobachtete bis zu seinem Tod sogar v\u00f6llig ohne optische Hilfsmittel.<\/p>\n<p>Bereits mit einem Fernglas k\u00f6nnen Sie also einige der wichtigsten Beobachtungen am Himmel wiederholen. Der gr\u00f6\u00dfte Reiz bei der Beobachtung liegt aber darin, die Dinge selbst zu sehen. Es kommt darauf an, zu wissen, was man sieht \u2013 wer einfach nur bunte Bilder sucht, ist mit einem Bildband besser bedient. Das Wissen um die kleinen Nebelflecken und Sterngruppen, die man im Fernglas sieht, hat eine eigene Faszination. Ein Nebel oder ein kleiner Stern k\u00f6nnen langweilig wirken \u2013 wenn man sich aber vor Augen h\u00e4lt, dass man hier einen Stern sieht, der hundertmal gr\u00f6\u00dfer ist als die Sonne, oder dass der Nebel die Leiche eines Sterns oder eine Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie mit hundert Milliarden Sonnen ist, gewinnen die Dinge eine v\u00f6llig neue Dimension.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">weiter zu: <a title=\"Alternative Spektiv\" href=\"http:\/\/freebook.fernglas-astronomie.de\/?page_id=31\">Alternative Spektiv<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den Fragen, die Einsteiger in die Astronomie am h\u00e4ufigsten stellen, geh\u00f6rt: &#8222;Welches Teleskop soll ich mir kaufen?&#8220; Zumindest auf Volksternwarten lautet die Antwort fast immer: &#8222;Haben Sie eigentlich schon ein Fernglas?&#8220; Obwohl Ferngl\u00e4ser g\u00fcnstig und weit verbreitet sind, denken nur wenige Laien daran, mit ihnen auch in den Himmel zu sehen. 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